EU-Führer zur Druschba-Pipeline: Energiesicherheit hat Priorität
Brüssel, 17. März (Hibya) – Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und der Präsident des Europäischen Rates Antonio Costa erklärten, dass nach den russischen Angriffen auf die Druschba-Pipeline in Zusammenarbeit mit der Ukraine daran gearbeitet wird, die Öllieferungen nach Ungarn und in die Slowakei wiederherzustellen.
Laut der gemeinsamen Erklärung von Kommissionspräsidentin von der Leyen und Ratspräsident Costa führten die russischen Angriffe auf die Druschba-Pipeline am 27. Januar zur Unterbrechung der Ölversorgung nach Ungarn und in die Slowakei. Die EU-Führer führten umfassende Gespräche mit den Mitgliedstaaten und der Ukraine.
Die EU bot der Ukraine technische Unterstützung und Finanzierung an; die Ukraine nahm dieses Angebot dankend an. Europäische Experten stehen bereit, die notwendige Hilfe zu leisten.
In der Erklärung wird betont, dass die Energiesicherheit für alle europäischen Bürger Priorität hat und dass die EU-Führer weiterhin mit den relevanten Parteien zusammenarbeiten werden, um alternative Pipeline-Routen zu bestimmen. Diese Maßnahmen sollen die Versorgung mit Rohöl für die Länder Mittel- und Osteuropas aus nicht-russischen Quellen sichern.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency