Reaktion des palästinensischen Außenministeriums auf Schulentscheidung in Sheikh Jarrah
Das palästinensische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Expatriierte verurteilte die Genehmigung der israelischen Behörden zur Errichtung einer jüdischen Schule namens „Ohr Somayach“ im Stadtteil Sheikh Jarrah in Ostjerusalem.
In der Erklärung des Ministeriums heißt es, dass diese Entscheidung darauf abziele, die demografische und kulturelle Struktur Jerusalems zu beeinflussen, und dass einseitige Schritte in Bezug auf den Status der Stadt nicht akzeptabel seien.
Die Erklärung bekräftigte zudem die Auffassung, dass Jerusalem nach internationalem Recht besetzt ist und Israel keine Souveränität über die Stadt besitzt. In diesem Zusammenhang wurde betont, dass solche Entscheidungen keine rechtliche Gültigkeit haben und rückgängig gemacht werden müssen.
Die palästinensische Seite rief die internationale Gemeinschaft und die zuständigen Organisationen dazu auf, wirksamere Schritte zu unternehmen, um sicherzustellen, dass Israel das Völkerrecht und die Resolutionen der Vereinten Nationen einhält.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency