Ukrainisches Außenministerium: Das Massaker von Butscha wird nicht vergessen, Verantwortliche werden zur Rechenschaft gezogen
Kiew, 31. März (Hibya) – Das ukrainische Außenministerium erklärte, dass vier Jahre seit dem Massaker von Butscha vergangen sind, und gab bekannt, dass der getöteten Zivilisten gedacht wird.
In einer Erklärung des ukrainischen Außenministeriums heißt es, dass Außenminister Andrij Sybiha gemeinsam mit EU-Vertretern Butscha besucht und der während der russischen Besatzung Getöteten gedacht hat. An dem Besuch nahmen auch die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Kaja Kallas sowie hochrangige Vertreter der EU-Institutionen teil.
In der Erklärung heißt es: „Butscha ist nicht nur ein Symbol für die von Russland begangenen Gräueltaten, sondern auch ein Zeichen der Widerstandskraft der Ukraine. Der Prozess der Befreiung unserer Gebiete begann hier vor vier Jahren.“
Es wurde betont, dass die von Russland begangenen Verbrechen nicht ungestraft bleiben dürfen, und darauf hingewiesen, dass die Arbeiten zur Einrichtung eines Sondertribunals, eines Schadensregistersystems und einer Entschädigungskommission fortgesetzt werden.
Außerdem wurde erklärt, dass bei dem Treffen der EU-Außenminister die Lage an der Front, die Energiesicherheit und der EU-Beitrittsprozess der Ukraine erörtert werden, mit den Worten: „Die Frontlinie in der Ukraine ist auch die Frontlinie des Völkerrechts und unserer gemeinsamen Werte. Die Ukraine ist Europa, und unser Platz ist in der Europäischen Union.“
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency