UNRWA warnt vor Sandsturm im Gazastreifen
New York, 16. Februar (Hibya) – Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) veröffentlichte eine Erklärung zur anhaltenden humanitären Krise im Gazastreifen.
UNRWA-Generalkommissar Philippe Lazzarini erklärte, dass nach Kälte, Regen, Wind und Überschwemmungen nun auch Sandstürme die Lebensbedingungen der vertriebenen Palästinenser weiter verschärfen. Die seit Tagen andauernden Sandstürme hätten den Himmel verdunkelt und dichte Staubschichten über den Zeltlagern hinterlassen.
In der Erklärung wurde betont, dass die Sandstürme in einer Situation mit eingeschränktem Zugang zu sauberem Wasser die hygienischen Bedingungen weiter verschlechtern und Atemwegs- sowie Hauterkrankungen zunehmen lassen. Das Gesundheitssystem in Gaza sei infolge des Krieges weitgehend zusammengebrochen, während die Gesundheits- und Wasserteams von UNRWA ihre Unterstützung für Bedürftige fortsetzen.
Lazzarini unterstrich, dass internationale Hilfsbemühungen den Menschen in Gaza wieder würdige Lebensbedingungen ermöglichen müssten, und rief dazu auf, die Bereitstellung von Unterkünften zu erhöhen sowie Hindernisse für humanitäre Einsätze vor Ort zu beseitigen.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency