China und Pakistan rufen die USA und den Iran zur Wiederaufnahme der Verhandlungen auf
Der chinesische Außenminister Wang Yi traf gestern in Shanghai den pakistanischen Vizepremierminister und Außenminister Mohammad Ishaq Dar, der zur Teilnahme an der Weltkonferenz für Künstliche Intelligenz in die Stadt gereist war.
Der chinesische Außenminister Wang Yi traf gestern in Shanghai den pakistanischen Vizepremierminister und Außenminister Mohammad Ishaq Dar, der zur Teilnahme an der Weltkonferenz für Künstliche Intelligenz in die Stadt gereist war. Bei dem Treffen wurden die erneut aufgeflammten Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran erörtert.
Beide Minister äußerten ihre tiefe Besorgnis über die zunehmenden Spannungen in der Region und riefen alle beteiligten Seiten dazu auf, die Feindseligkeiten unverzüglich einzustellen. Sie betonten die Notwendigkeit, die diplomatischen Kontakte wieder aufzunehmen, Hindernisse zu überwinden und intensive Anstrengungen für ein umfassendes Friedensabkommen zu unternehmen. Zugleich hoben sie hervor, dass die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft für diesen Prozess von entscheidender Bedeutung sei.
Wang Yi erinnerte daran, dass die erste Phase der Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran erst nach schwierigen Verhandlungen zustande gekommen sei und ohne die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft nicht möglich gewesen wäre. Er würdigte insbesondere die unverzichtbare Vermittlungs- und Koordinierungsrolle Pakistans.
Wang erklärte, dass die Absichtserklärung nicht nur den grundlegenden Interessen der Parteien, sondern auch den gemeinsamen Erwartungen der internationalen Gemeinschaft entspreche und daher sorgfältig bewahrt werden müsse.
Er fügte hinzu, dass China die Vermittlungsbemühungen Pakistans auch künftig unterstützen und mit seinen eigenen diplomatischen Mitteln weiterhin eine konstruktive Rolle beim Abbau der Spannungen in der Region spielen werde.
Der pakistanische Außenminister Mohammad Ishaq Dar bedankte sich für Chinas Verständnis und starke Unterstützung und betonte, dass Pakistan weiterhin Herausforderungen überwinden und die Friedensgespräche fördern werde.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency