Deniz polisinden Adalar çevresinde 'deniz taksi' denetimi

Fletcher erklärte vor dem UN-Sicherheitsrat, dass sich der Südsudan an einem "gefährlichen Scheideweg" befinde.

Er betonte, dass Konflikte, Vertreibung, Hunger und Krankheiten rapide zunehmen, während die Finanzierung humanitärer Hilfe stark zurückgeht. Zwei Drittel der Bevölkerung werden in diesem Jahr Hilfe benötigen, doch nur 22 % des 1,46 Milliarden Dollar umfassenden Plans sind finanziert.

Besonders kritisch sei die Lage im Bundesstaat Jonglei, wo seit Dezember Hunderttausende vertrieben wurden und Zehntausende nach Äthiopien geflohen sind.

In der Erklärung heißt es: „Das jüngste Land der Welt steht an einem gefährlichen Scheideweg. Der Konflikt nimmt zu, der Hunger wächst, Krankheiten breiten sich aus, doch die Finanzierung sinkt.“

Fletcher wies darauf hin, dass auch die Gesundheitsinfrastruktur schwer beschädigt sei und 1,35 Millionen Menschen keinen Zugang mehr zu medizinischer Versorgung haben, während Cholera- und Masernfälle zunehmen.

Er betonte, dass die zunehmende Gewalt Zivilisten trifft, viele Familien mehrfach vertrieben wurden und humanitäre Helfer aufgrund von Angriffen abgezogen wurden.

Zudem habe der Krieg im Sudan Hunderttausende Flüchtlinge und Rückkehrer in den Südsudan getrieben und die Krise verschärft.

Fletcher warnte vor einem steigenden Hungerrisiko und forderte ungehinderten Zugang für Hilfe, mehr Finanzierung und Schutz der Zivilbevölkerung.

„Humanitäre Hilfe kann Leben retten, aber nur Frieden kann diese Krise beenden“, sagte er.

Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency

 

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