Israel reagiert scharf auf Aussagen des südkoreanischen Präsidenten Myung
Jerusalem, 10. April (Hibya) - Israel verurteilte die Äußerungen des Präsidenten der Republik Korea, Lee Jae Myung, scharf und erklärte, dass seine Bewertungen am Vorabend des Holocaust-Gedenktages inakzeptabel seien.
Israel veröffentlichte eine schriftliche Stellungnahme zu den Aussagen des südkoreanischen Präsidenten Myung.
In der Erklärung wurde betont, dass Lee Jae Myungs Aussagen über die Tötung von Juden am Vorabend des Holocaust-Gedenktages als „inakzeptabel“ bezeichnet und scharf verurteilt wurden.
Weiter hieß es, dass Lee Jae Myung sich auf ein Social-Media-Konto bezogen habe, das ein Ereignis aus dem Jahr 2024 als aktuell darstellte, und dass dieses Konto anti-israelische Desinformation und falsche Inhalte verbreite.
Die Erklärung fügte hinzu, dass der Vorfall während einer Operation gegen Terroristen stattfand, als israelische Soldaten unter direkter Bedrohung standen, und dass der Fall zuvor umfassend untersucht worden sei.
Zudem wurde darauf hingewiesen, dass Lee Jae Myung in seinen Aussagen die im Zentrum des Vorfalls stehenden Terroristen nicht erwähnte und keine Bezugnahme auf Angriffe gegen Israel durch Iran und Hisbollah erfolgte.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency