Kristersson: Russlands hybride Aktivitäten nehmen zu
Stockholm, 2. September (Hibya) - Der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson erklärte, dass der Nationale Sicherheitsrat nach dem gescheiterten Drohnenangriff in Leipzig zu einer außerordentlichen Sitzung zusammengetreten sei. Die hybriden Bedrohungsaktivitäten Russlands gegen Schweden nähmen zu.
Der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson äußerte sich im Anschluss an die außerordentliche Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates.
Kristersson erklärte, die wichtigste Verantwortung jeder Regierung bestehe darin, die Sicherheit ihrer Bürger zu gewährleisten. Dank der historischen Stärkung der schwedischen Verteidigungsfähigkeit und der NATO-Mitgliedschaft erlebe Schweden trotz der Instabilität im Umfeld derzeit eine der sichersten Phasen seit Jahrzehnten.
Kristersson teilte mit, dass der Nationale Sicherheitsrat zu einer außerordentlichen Sitzung einberufen worden sei, nachdem die deutsche Regierung Russland für den gescheiterten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig am Vorabend verantwortlich gemacht habe. Während der Sitzung hätten der schwedische Militärische Nachrichten- und Sicherheitsdienst (MUST) und der schwedische Sicherheitsdienst (Säpo) der Regierung ihre Bewertungen zu hybriden Bedrohungen aus Russland vorgelegt.
Nach Einschätzung der schwedischen Regierung seien die Ereignisse in Leipzig als Teil eines Musters zunehmender russischer hybrider Aktivitäten zu betrachten, das durch eine steigende Risikobereitschaft und zunehmende Rücksichtslosigkeit gekennzeichnet sei, sagte Kristersson.
Kristersson erklärte, das Ziel der russischen Maßnahmen bestehe darin, Europas Unterstützung für die Ukraine zu schwächen, den Druck auf die Gesellschaften zu erhöhen sowie Spaltung und Angst zu erzeugen. „Russland wird keinen Erfolg haben“, sagte er.
Kristersson erklärte, die schwedische Regierung werde weiterhin entschlossen die Ukraine unterstützen, Russland entgegentreten und die Sicherheit und Verteidigung des Landes stärken.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency