Deniz polisinden Adalar çevresinde 'deniz taksi' denetimi

Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva äußerte sich zum Pe-de-Meia-Programm.

Lula erklärte, das Programm sei als Lösung für ein inakzeptables Problem eingeführt worden. Jedes Jahr würden rund 500.000 Schülerinnen und Schüler die Schule verlassen, bevor sie ihre Sekundarschulbildung abgeschlossen hätten. Ein erheblicher Teil von ihnen breche die Ausbildung ab, um zum Einkommen der Familie beizutragen. Dies könne mittelfristig zu unsichereren Beschäftigungsverhältnissen und geringeren Chancen auf sozialen Aufstieg führen.

Lula erklärte, dass das 2023 gestartete Pe-de-Meia-Programm bislang 7,3 Millionen jungen Menschen zugutegekommen sei und Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an der nationalen Abschlussprüfung für weiterführende Schulen (Enem) ermutige. Im Rahmen des Programms erhalten die Schülerinnen und Schüler über drei Jahre insgesamt bis zu 9.200 brasilianische Real.

Lula gab bekannt, dass die Schulabbruchquote im Sekundarbereich seit der Einführung des Programms um 61 Prozent gesunken sei. Die Abbruchquote an öffentlichen Schulen sei auf 2,5 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand der Geschichte zurückgegangen, während sich Bildungsrückstände um 28 Prozent verringert hätten.

Lula ging auch auf den möglichen Beitrag des Programms zur brasilianischen Wirtschaft ein und erklärte, dass die steigende Zahl der Schülerinnen und Schüler, die ihre Sekundarschulbildung abschließen, dem Land einen wirtschaftlichen Nutzen von 184 Milliarden brasilianischen Real bringen könnte. Dieser Betrag entspreche etwa dem 15-Fachen der jährlichen Kosten, die das Bildungsministerium für das Programm bereitstelle.

Lula bezeichnete das Pe-de-Meia-Programm als eine zielorientierte öffentliche Politik, die konkrete Ergebnisse für junge Menschen und die Gesellschaft hervorbringe.

Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency

 

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