Selenskyj: Mehr Unterstützung bei der Luftverteidigung und mehr Druck auf Russland sind erforderlich
Kiew, 13. August (Hibya) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, der Lokführer und sein Assistent seien bei einem Angriff auf die Lokomotive eines zivilen Personenzuges in der Region Odesa ums Leben gekommen, und betonte, dass der Druck auf Russland erhöht werden müsse.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte mit, Russland habe die Lokomotive eines zivilen Personenzuges in der Region Odesa mit einer strahlgetriebenen Drohne getroffen.
Selenskyj sagte, in dem Zug hätten sich 340 Menschen befunden. Es sei unmöglich, dass die Verantwortlichen für den Angriff nicht gewusst hätten, dass es sich um ein ausschließlich ziviles Ziel gehandelt habe. Der Lokführer und sein Assistent seien bei dem Angriff ums Leben gekommen. Selenskyj sprach ihren Familien und Angehörigen sein Beileid aus.
Selenskyj erklärte, in der Nacht seien auch in 11 weiteren Regionen Angriffe durchgeführt worden und Russland habe mehr als 130 Angriffsdrohnen eingesetzt.
Selenskyj warf Russland vor, täglich das Leben von Zivilisten mit dem Ziel des Terrors anzugreifen, und erklärte, die Reaktion der Welt auf jeden einzelnen Angriff sei nicht stark genug. Wenn es der Welt mit der Beendigung des Krieges in Europa ernst sei, müsse die Ukraine mehr Unterstützung bei der Luftverteidigung erhalten und der Druck auf Russland erhöht werden.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency