WHO: Virale Hepatitis verursachte 2024 1,3 Millionen Todesfälle
Genf, 28. April (Hibya) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte mit, dass im Jahr 2024 weltweit etwa 1,3 Millionen Menschen an viraler Hepatitis gestorben sind.
Laut den von der WHO veröffentlichten Daten waren etwa 85 Prozent der Todesfälle auf Hepatitis B zurückzuführen.
Die Organisation erklärte außerdem, dass seit 2015 aufgrund begrenzter Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten die Todesfälle durch Hepatitis B um 17 Prozent gestiegen sind.
Im Gegensatz dazu wurde festgestellt, dass mit der zunehmenden Nutzung wirksamer antiviraler Behandlungen die Todesfälle durch Hepatitis C im gleichen Zeitraum um 12 Prozent gesunken sind.
Die WHO betonte, dass virale Hepatitis weiterhin ein bedeutendes globales Gesundheitsproblem darstellt und hob die entscheidende Bedeutung eines verbesserten Zugangs zu früher Diagnose, Impfung und Behandlung hervor.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency