Lazzarini: In Gaza stellen Kälte, Wind und Überschwemmungen ein neues Problem für die Menschen dar
München, 15. Februar (Hibya) - Der Generalkommissar des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), Philippe Lazzarini, erklärte, dass Kälte, Regen, Wind und Überschwemmungen für die Vertriebenen im Gazastreifen zu einem neuen Problem geworden seien.
Lazzarini betonte, dass Kälte, Regen, Wind und Überschwemmungen eine weitere Schicht des Leids für die Vertriebenen im Gazastreifen hinzugefügt hätten.
Er sagte, seit Tagen andauernde Sandstürme hätten den Himmel verdunkelt und die Zeltlager mit Staub bedeckt. „Die Schwierigkeiten der Menschen, ausreichend Wasser zum Waschen zu bekommen, stellen ein zusätzliches Problem dar und verschlimmern Atemwegs- und Hauterkrankungen an einem Ort, an dem das Gesundheitssystem aufgrund des Krieges nahezu vollständig zusammengebrochen ist“, erklärte er.
Lazzarini hob hervor, dass die Gesundheits- und Wasserversorgungsteams der UNRWA unermüdlich arbeiten, um Bedürftigen zu helfen, und fügte hinzu, dass internationale Hilfsbemühungen bedeuten müssten, die Würde der Menschen in Gaza wiederherzustellen, die Unterbringungsmöglichkeiten zu erweitern und keinerlei Hindernisse für Einsätze vor Ort zuzulassen.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency