Palästina verurteilt Kolumbiens Entscheidung zu den Golanhöhen
Ramallah, 11. August (Hibya) – Das palästinensische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Auslandsangelegenheiten verurteilte aufs Schärfste die Anerkennung der angeblichen israelischen Souveränität über die besetzten syrischen Golanhöhen durch die kolumbianische Regierung.
In einer Erklärung des Ministeriums hieß es, die Entscheidung Kolumbiens stelle einen eindeutigen Verstoß gegen das Völkerrecht, die Charta der Vereinten Nationen und die Beschlüsse der internationalen Legitimität dar. Die Entscheidung bedeute eine inakzeptable Unterstützung der Politik von Besatzung und Annexion.
In der Erklärung wurde betont, dass Palästina diese Haltung entschieden ablehne und die besetzten Golanhöhen ein untrennbarer Bestandteil des Territoriums der Arabischen Republik Syrien seien. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass die Golanhöhen gemäß dem Völkerrecht und den einschlägigen Resolutionen der Vereinten Nationen besetztes syrisches Gebiet seien. Dabei wurde auf die Resolution 497 des UN-Sicherheitsrates aus dem Jahr 1981 verwiesen.
In der Erklärung hieß es, Palästina unterstütze das Recht Syriens, sämtliche besetzten Gebiete zurückzuerlangen. Die kolumbianische Regierung wurde aufgefordert, ihre Entscheidung rückgängig zu machen und sich an das Völkerrecht sowie die Beschlüsse der internationalen Legitimität zu halten.
Zudem wurde betont, dass Frieden, Sicherheit und Stabilität im Nahen Osten ein Ende der israelischen Besatzung voraussetzen.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency