Palästina: Zugang für Palästinenser und Journalisten unter Israels Regelung einer geschlossenen Militärzone
Jerusalem, 18. (Hibya) - Das Büro des palästinensischen Premierministers behauptete, dass im Rahmen der in Qusra im Westjordanland ausgerufenen „geschlossenen Militärzone“ Palästinensern und Journalisten der Zutritt zum Gebiet verwehrt werde, während eingeschlossene Familien gezwungen seien, in ihren Häusern zu bleiben.
Das Büro des palästinensischen Premierministers äußerte sich zu der von Israel im Gebiet Qusra im Westjordanland ausgerufenen „geschlossenen Militärzone“.
In der Erklärung hieß es, Palästinensern und Journalisten werde der Zutritt zu dem Gebiet verwehrt, während eingeschlossenen Familien angewiesen worden sei, ihre Häuser nicht zu verlassen.
Das Büro des palästinensischen Premierministers behauptete, dass sich Siedlergruppen dagegen frei innerhalb des Gebiets bewegen und mit ihren Fahrzeugen herumfahren könnten.
In der Erklärung wurde die Praxis mit den Worten „eine Regel für Palästinenser, eine andere für Siedler“ kritisiert und die Situation als „Apartheid“ bezeichnet.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency